Zukunftssicheres Social Compliance Management in der Lieferkette

Wie gestalten Sie zukunftssicheres Social Compliance Management in der Lieferkette?

Die Verankerung von Menschenrechten und Nachhaltigkeitszielen erfolgt systematisch. Hier kommt das Social Compliance Management ins Spiel.

Warum ist Social Compliance Management wichtig?

Unternehmen werden vermehrt in die Pflicht genommen, Menschenrechte zu schützen – und das nicht nur an allen deutschen Standorten, sondern weltweit.

Ab Anfang 2023 verpflichtet das Lieferkettengesetz Unternehmen ab 3000 Mitarbeitern Menschenrechte auch bei direkten und mittelbaren Zulieferern zu überwachen und bei Risiken Abhilfe zu schaffen. Ab 1. Januar 2024 wird das Gesetz auch bei kleineren Unternehmen ab 1000 Mitarbeitern angewendet werden. Bestehende Gesetze verpflichten kapitalmarktorientierte Unternehmen ab 500 Mitarbeiter*innen schon länger über ihre Nachhaltigkeit zu berichten (siehe 287c und 289b HGB).

In Frankreich, den USA und den Niederlanden gibt es bereits weitreichende Regeln und die EU wird demnächst ebenfalls entsprechende Richtlinien erlassen.

Kurz gesagt, die Verankerung von Menschenrechten und Nachhaltigkeitszielen sollte systematisch stattfinden. Hier hilft das Social Compliance Management: Viele Unternehmen haben hier schon freiwillig Maßnahmen ergriffen und Social Compliance Management umgesetzt, nicht nur um die gesetzlich vorgeschriebenen Regeln zu erfüllen, sondern auch um einen mehr und mehr menschenrechts- und gerechtigkeitsorientierten Konsumenten zu befriedigen. Unternehmen, die erst handeln, wenn es zu spät ist oder wenn Menschenrechtsverletzungen aufgedeckt werden, haben oft große Einkommensverluste.

Leitfaden zum Lieferkettengesetz – Downloads

Das neue
Lieferkettengesetz
10 wichtige Fragen für Unternehmen 
10 Wichtige Fragen für Unternehmen
Warum Social Compliance wichtig ist (auf Englisch)

Welche Herausforderungen gibt es?

Unternehmen müssen die Einhaltung von Menschenrechten und Nachhaltigkeitsstandards erfassen, bewerten und Risiken systematisch reduzieren. Zudem ist bei Unternehmen ab 1000 Mitarbeiter*innen (500 Mitarbeiter*innen für kapitalmarktorientierte Unternehmen) die öffentliche Berichterstattung vorgeschrieben.

Die Sorgfaltspflicht schließt auch die unmittelbaren Zulieferer im Ausland ein. Bei mittelbaren Zulieferern besteht eine abgestufte Sorgfaltspflicht.

Bei Nichteinhaltung der Gesetze können hohe Strafen auferlegt werden. Hier ist allerdings der Reputationsschaden und die damit verbundene Kundenakzeptanz wohl wesentlich höher.

Nichtregierungsorganisationen können geschädigte Arbeitnehmer*innen oder Bewohner*innen in Zuliefererregionen durch sogenannte Prozesspartnerschaften dabei unterstützen, Beschwerden und Klagen einzureichen, und dabei die Öffentlichkeit auf die Verletzung der Sorgfaltspflicht aufmerksam machen.

Was muss getan werden?

Unternehmen sollten nicht reaktiv, sondern proaktiv sein, um zu den Marktführern in Social und Sustainability Compliance Management zu gehören. MzN unterstützt Unternehmen bei der gezielten (Weiter-)Entwicklung ihres Social und Sustainability Compliance Managements sowie in der kontinuierlichen Risikobewertung und -vermeidung.

Was wir tun

  • Fundierte Risikoanalyse zu ESG, Menschenrechten und Nachhaltigkeitsthemen
  • Erstellung eines Aktionsplans
  • Systematische Bewertung der Risiken in der Liefer- und Wertschöpfungskette vor Ort
  • Business Partner Compliance Management
  • Systematische Senkung von Risiken der Sorgfaltspflichtverletzung, u.a. durch Compliance Due Diligence, auch weltweit vor Ort
  • Identifizierung von Verbesserungsmöglichkeiten zur Nachhaltigkeit
  • Hilfestellung bei der Erstellung von nicht-finanziellen Berichten
  • Erstellung und Durchführung von Mitarbeiterschulungen zu ESG, Nachhaltigkeit und Social Compliance weltweit
  • Erarbeiten einer langjährigen Kooperation mit NROs zu besserem, glaubhaften und nachhaltigem Nachhaltigkeitsmanagement
  • Bereitstellung von Berichten, neuesten Forschungsmaterialien und ‘best practice’ im Bereich Social Compliance Management

Warum MzN wählen?

Der Trend zu den ESG, die Nachhaltigkeitserwartungen von Konsumenten und der Regulierungsdruck haben sich weiter verstärkt.

Nachhaltigkeits- und menschenrechtsbezogene Risiken in der Lieferkette können neben rechtlichen Konsequenzen auch fatale Rufschädigungen zur Folge haben.

MzN hilft Unternehmen weltweit, diese Risiken zu erfassen und zu minimieren und damit auch nachhaltig Erfolg zu sichern. Durch unsere langjährige Arbeit besonders in Entwicklungsländern, mit der UNO und NROs, ist MzN Ihr zuverlässiger Partner beim Thema Social Compliance Management.

Möchten Sie mehr wissen? Kontaktieren Sie uns.